Über Kakteen
Hier
bekommen Sie die ersten Informationen über Kakteen: Sind Kakteen
wirklich die als „anspruchslose“ oder gar langweilige
verpönten Pflanzen, die keine spezielle Pflege brauchen und
auf jeder Fensterbank zu finden sind? Die folgenden Bilder sollten
Sie vom Gegenteil überzeugen:
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Gymnocalycium
© Julia |
Turbinicarpus
© Gilbert |
Weingarti
trollii Orange
© Michael Lucke |
Zum
Bau einer Kaktee
Bei
den meisten und beliebtesten Kakteen sind die Blätter nahezu
komplett zurück gebildet bzw. zu Stacheln umgewandelt, daher
es gibt insgesamt nur noch 2 Kakteengattungen die Ihre Blätter
noch besitzen und somit eine Ausnahme sind.
Die Stämme, die meist auch der Hauptkörper einer Kaktee
sind, dienen als Wasserspeicher - der so die Lebensfähigkeit
in sehr trockenen Gegenden (bspw. Wüsten) ermöglicht und
den Pflanzen eine lange Lebenszeit ohne Wasser/Regen bietet. Durch
ihre Wasserspeicherfähigkeit sind Kakteen in der Lage sehr
lange Dürreperioden zu überleben - was die Kakteen zu
regelrechten Überlebenskünstlern macht. In diesen Trockenperioden
schrumpft der Pflanzenkörper um ein vielfaches zusammen und
zehrt von seinen Reserven.
Einige Kakteen, so beispielsweise die Opuntien, besitzen Widerhaken
die sich bei Berührung sofort lösen und in der Haut stecken
bleiben. Dies dient in der Natur vor allem dem Schutz vorm "gefressen
werden", denn aufgrund der *Stacheln (Botanisch: Dornen)
sind die meisten Kakteen für Tiere kein Leckerbissen mehr.
Herkunft
der Kakteen
Die
etwa 3000 Kakteenarten stammen ursprünglich vom amerikanischen
Kontinent. Nur die Gattung Rhipsalis gibt es auch in Afrika. Das
Verbreitungsgebiet der Kakteen reicht von 56° nördlicher
Breite bis zu 52° südlicher Breite. Das ist eine Fläche
von circa 13 Millionen km². Kakteen wachsen vor allem in den
Steppen, sowie in Halbwüsten aber auch in Wüsten.
Die
meisten Kakteen sind im Süden Texas, im Süden New Mexikos
und Arizona sowie in Südkalifornien zu Hause. In diesen Verbreitungsgebieten
werden Temperaturen von +40 °C bis zu Minusgraden erreicht.
Das
Alter der Kakteen wird von Wissenschaftlern relativ jung eingeschätzt,
vermutlich beträgt es etwa 20.000 Jahre, die ersten Kakteen
gelangten durch die Entdeckung Amerikas nach Europa.
Winterharte Kakteen
In unserem
Klima gibt es nur sehr wenige völlig winterharte Kakteen, was
dazu führt dass man für erfolgreiche Blüten zwei
verschiedene Quartiere benötigt, ein Sommer- und Winterquartier.
Einige Kakteen sind jedoch besonders widerstandsfähig und können
(abhängig vom Klima und der Region) in einem Quartier untergebracht
werden, dazu gehören u.a. Austrokakteen, Escobarien, Pediokakteen,
Coryphantas und auch Opuntien.
Kakteen
Blüte
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Wie
bereits auf den ersten Bildern ersichtlich war, verfügen
die meisten Kakteen und Sukkulenten über sehr große
und farbenprächtige Blüten, mit vielen Staubblätter.
Erst die Blütenpracht bringt viele Kakteenfreunde jedes
Jahr zum schwärmen. Die
Blütenhüllen der Kakteen, bestehen nicht vollkommen
aus getrennten Kelchblättern, sondern aus einer Lage
von verschiedenen sHochblättern. Die Früchte sind
oftmals auffallend fleischig und gefärbt. Eine sehr prächtige
Blüte hat die *Königin der Nacht (Botanisch:
S.grandiflorus). Mehr Bilder von Blüten im [Blütenforum]. |
Frithiapulchra
© Julia |
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Sie haben noch Fragen zu Kakteen? Mehr Informationen im [Kakteenforum]
Sie sind Anfänger
in der Kakteenpflege?[Zusammenfassung
der wichtigsten Pflegetipps]
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